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Demokratie lernen mit dem TikTok-Prinzip - DigitalSchoolStory

Demokratie lernen mit dem TikTok-Prinzip

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Köln/Bad Homburg, 24. März 2023

Demokratie lernen mit dem TikTok-Prinzip: 200 Kölner Schülerinnen und Schüler werden zu digitalen Gestaltern
  • Knapp 200 Kölner Schülerinnen und Schüler beantworten die Frage „Was bedeutet Freiheit?“ mit einem Video im TikTok-Format
  • Ziel des gemeinnützigen Start-ups DigitalSchoolStory ist es, Schülerinnen und Schüler von Social Media-Konsumenten zu aktiven Gestaltern zu machen


„Was bedeutet Freiheit?“ Diese Frage beantworten rund 200 Kölner Schülerinnen und Schüler in kurzen, kreativen Videos im TikTok-Format – unterstützt von den bekannten Content-Creatorn Alex_freerun, PapaBasti, HerrDavid, EinfachQ und NikoTheC. Gefördert wird das Projekt von der Flossbach von Storch AG. „Wir unterstützen mit diesem innovativen Bildungsprojekt Kölner Schülerinnen und Schüler und bestärken sie darin, sich in zeitgemäßen Formaten mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen“, sagt Dirk von Velsen, Vorstand der Flossbach von Storch AG.

Zum Einsatz kommt dabei die Lernmethode des gemeinnützigen Bildungs-Start-ups DigitalSchoolStory, welches das Projekt in den Klassen 6 bis 11 an drei Kölner Schulen durchführt: am Gymnasium Thusneldastraße, an der Städtischen Realschule Deutz und der Gesamtschule Wasseramselweg. Das Projekt läuft seit Anfang Februar und wird Ende März abgeschlossen.

„Das Projekt bietet den Schülerinnen und Schülern einerseits die Möglichkeit ihre Kreativität und ihre Kooperationskompetenz zu entfalten, andererseits verbessern sie ihre digitalen Fähigkeiten unter anderem durch das persönliche Feedback bekannter TikTok-Creator“, so Andreas Fischer, stellv. Schulleiter der Gesamtschule Wasseramselweg.

Im Rahmen des regulären Unterrichts werden die Schülerinnen und Schüler so von Social Media-Konsumenten zu Gestaltern und erlernen Kompetenzen wie agiles Arbeiten, Teamwork und Storytelling. Die Methode wird an zahlreichen Schulen in Deutschland fächer- sowie schulformübergreifend zwölf bis 18 Schulstunden eingesetzt.

Bekannte Content-Creator unterstützen

„Durch den Arbeitsplan erhält man eine sehr strukturierte Übersicht und man lernt selbst Verantwortung für seine Aufgaben zu übernehmen“, sagt Amanpreet Kaur, Schülerin des Thusnelda Gymnasiums in Köln-Deutz. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler wertvolle Zukunftskompetenzen erlernen – darunter Digital- und Medienkompetenz. Der sichere Umgang mit digitalen Medien wird durch das Projekt ebenso gestärkt wie die Dialogfähigkeit.

„Videos sind gegenwärtig das wichtigste Informationsmedium für Jugendliche und das gilt damit für die Zukunft für die gesamte Gesellschaft“, sagt André Szymkowiak, Schulleiter des Städtischen Gymnasiums Köln-Deutz. „Die auf Videos zugeschnittene mediale Bildung erweitert daher die nötigen Kompetenzen für die Anwendung einer zentralen Kulturtechnik. Das müssen wir ausbauen und intensivieren.“
„Die Dialogfähigkeit im digitalen Raum ist so wichtig wie nie zuvor. Mit DigitalSchoolStory machen wir junge Menschen von reinen Social Media-Konsumenten zu aktiven Gestaltern im Netz und unserer demokratischen Gesellschaft”, sagt Nina Mülhens, Co-Gründerin und CEO von DigitalSchoolStory. „Dieses Projekt macht deutlich, welche Relevanz ko-kreatives und kollaboratives Lernen zukünftig haben wird und wie essenziell Medienkompetenz für Demokratiebildung ist.“

Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte an den beteiligten Schulen sind sich einig: Die beteiligten Klassen haben nicht nur viel gelernt – es hat auch eine Menge Spaß gemacht. „Die Zusammenarbeit mit TikTok-Profis und deren wertschätzendes Feedback sind ein unglaublicher Motivator für Schüler*innen“, sagt Daniel Rawe, Lehrer am Städtischen Gymnasium Köln-Deutz. „Wir haben uns viele Gedanken gemacht und auch super zusammengearbeitet”, fassen die Schülerinnen und Schüler der Städtischen Realschule das Projekt zusammen. „Es war toll zu sehen, was „Freiheit“ für jede Gruppe bedeutet.“

DigitalSchoolStory

Das Unternehmen DigitalSchoolStory gUG ging 2020 aus einem Hackathon hervor. Als eines von 15 Siegerteams überführten die Gründer ihre Idee schnell in ein gemeinnütziges Unternehmen. Der Ansatz von DigitalSchoolStory sieht vor, dass Schüler:innen und Schüler in den Klassen 5 bis 13 Lerninhalte aus dem Unterricht in moderne, kreative Videos übersetzen. So erschließen sie sich die Inhalte einerseits auf einem modernen Weg, andererseits erhalten sie einen neuen Zugang zu sozialen Medien. Damit sollen jungen Menschen Storytelling und agile Methoden vermittelt werden, aber auch die Fähigkeit, eigene Projekte selbst organisiert aufzusetzen, durchzuführen und zu präsentieren. Über allem steht jedoch der Spaß am Lernen und die Vorbereitung auf künftige Herausforderungen im Berufsleben. Die Methode wird darüber hinaus auch an Berufsschulen, Universitäten und im Unternehmenskontext eingesetzt.

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